Vorstellung von Fabian Padur

Fabian Padur
Seit dem 23.11.2019 26 Jahre alt
Geboren in Plettenberg
Verheiratet mit Kim
Wir wohnen in Neviges
Bisher war ich Schüler und Student. Diese Stelle hier als Jugendreferent ist meine erste Station.
Ich spiele Handball und erkunde gerne gemeinsam mit meiner Frau die Umgebung.

Danke für den kurzen Steckbrief zu deiner Person, Fabian. Wir begrüßen dich herzlich als neuen Jugendreferenten in unserer Gemeinde, und deine Frau Kim natürlich auch!

Wie kam es dazu, dass du die Entscheidung getroffen hast, Theologie zu studieren? Und warum in der Studien- gemeinschaft Tabor?
Ich glaube, dass Gott mich dazu berufen hat. Im Gespräch mit Gott hatte ich den Eindruck, dass er mir gesagt hat, dass ich nach Marburg gehen soll. Erst mit der Zeit habe ich gemerkt, dass die Berufswahl, die mit dieser Entscheidung einherging, auch zu meinen Gaben passt.

Bist du familiär „vorbelastet“?
Aus meiner Familie ist sonst niemand hauptberuflich in der Gemeinde tätig, mit Ausnahme meines Bruders. Meine Eltern sind jedoch ehrenamtlich in ihrer Gemeinde engagiert

Im letzten Informationsblatt aus Marburg fiel mir ein junger Mann mit ebenfalls dem Nachnamen Padur auf. Fällt dir dazu etwas ein?
Der angesprochene Bruder, Felix Padur, hat fünf Jahre vor mir den gleichen Beruf ergriffen und arbeitet nun in Tabor.

Die ersten drei Monate Bleibergquelle liegen nun schon hinter dir. Was fällt dir als erstes ein, wenn ich nach deinen bisherigen Erfahrungen in der „Firma“ frage?
Die Kinder-Bibel-Erlebnis-Tage. Die waren, wie die Gemeinde, geprägt von Leben, Arbeit und Jesus. Lebendig wurden sie durch die begeisternden Kinder und die begeisterten Mitarbeiter. Arbeit bringt eine Woche voller Leben natürlich auch mit sich. Alles will geplant, vorbereitet und durchgeführt werden. Ich bin mir allerdings sicher, dass unsere Arbeit sich gelohnt hat, weil Jesus im Leben der Kinder wirksam wurde. Die KiBiEr Woche war zweifelsohne meine bisher schönste Woche in Velbert.

Möchtest du in den nächsten zwei Jahren, die zur Anerkennung deines Berufs als Pastor dienen, auf ein Ziel mit den Jugendlichen hinarbeiten? Hast du eine Vision? Oder liegt dir eher das Pragmatische, der Weg ist das Ziel, mit offenem Ausgang?
Frei nach Kol. 1,28 möchte auch ich dafür sorgen, dass die Kinder, Teens und jungen Erwachsenen „als geistlich (und emotional) mündige Menschen vor Gott treten können.“ NGÜ (Neue Genfer Übersetzung)

Was bedeutet dir Weihnachten?
Weihnachten stellt für mich eine Herausforderung dar. Es fällt mir nicht so leicht mich jedes Jahr neu auf das Ankommen Jesu in dieser Welt einzulassen. Manchmal gelingt mir das nicht so gut. Darüber hinaus verbinde ich Weihnachten automatisch mit meiner Familie. Mir fallen viele schöne Erinnerungen im Kreise der Familie ein. Geschenke, gute Essen und die alljährlichen Weihnachtsspaziergänge

Was sollte man dir nicht zumuten? Womit kann man dir stattdessen immer wieder mal eine Freude machen?
Ich freue mich sehr darüber, wenn Menschen im Umgang mit mir geduldig daran denken, dass ich mich momentan noch in den ersten Wochen meines Arbeitslebens befinde. Ich übe mich darin, die Belastungen der hauptamtlichen Gemeindearbeit zu schultern und jeder verständnisvolle Kontakt ist mir darin eine große Hilfe.

Wir bedanken uns herzlich für das Interview und wünschen euch Gottes Segen.
Elke Deppner

Holywood – und Äktschn!

Wie jedes Jahr war unser Haus in den Osterferien voller Leben. 90 Kinder und über 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben für ein gutes Gelingen der Kinderbibelerlebnistage gesorgt.

Für mich persönlich waren es die letzten KiBiEr-Tage in unserer Gemeinde. Ab Herbst wird Fabian Padur als neuer Jugendreferent beginnen. Ich bin sehr dankbar für die tolle Zeit, die wir hatten, für alle Begegnungen, für die schönen, lustigen und tiefen Momente. Und ich bin Gott dankbar, dass er die ganze Zeit seine segnende Hand über uns gehalten hat.

Diesmal drehte sich bei uns alles um Filme. Der Film drehte sich, bzw. wurde gedreht. Das Drehbuch wurde gestohlen, das Passwort zum Drehbuch war verloren. Doch mit der Hilfe der Kinder konnten wir alles besorgen und die Geschichte zu Ende erzählen.

Die ganze Zeit über zierte der große „Holywood“ Schriftzug eindrücklich das Film-Set. Und nein, das ist kein Rechtschreibfehler! Sondern er führt uns vor Augen, was wir vor Gott sind: nämlich die Gemeinschaft der Heiligen.

Besonders imposant war die Dekoration, die jeden Tag durch den Kulissenbauworkshop etwas angewachsen ist und die Geschichte von Jona nacherzählt hat. Am ersten Tag entstand ein Schiff (Jona 1), am zweiten Tag tauchte der große Fisch auf, am dritten Tag war die Stadt Ninive abgebildet (Jona 3) und am vierten Tag wuchs eine große Rizinusstaude (Jona 4).

So gingen wir jeden Tag Schritt für Schritt durch die Geschichte und lernten genau wie Jona mehr und mehr auf Gott zu hören. Denn Jona war Gottes Auftrag zuerst sehr unangenehm. Wer geht schon gern zu den Menschen und sagt ihnen, dass Gott nicht einverstanden ist mit ihrem Leben? Selbst als die Leute aus Ninive alles eingesehen hatten, konnte sich Jona mit seinem Auftrag noch nicht anfreunden. Er saß unter der Staude und war sauer, dass Gott so freundlich war. Doch genau so ist Gott: Voller Liebe für uns Menschen.

Ihr/Euer

Manuel Alexi