Karfreitagsspaziergang

Idee

An Karfreitag möchten wir uns mit Jesu Leiden und Sterben für uns auseinandersetzen. Du bist eingeladen bei dir vor Ort teilzunehmen. Mache einen Spaziergang, lies die Passionsgeschichte und halte ein um dem Leiden Jesu zu gedenken.

Material

Individuelle Spaziergehstrecke mit 5 Haltepunkten, Bibel, Gesangbuch (Jesus unsere Freude) oder Spotify Playlist (Suche nach: „Karfreitagsplaylist Bleibergquelle“ von Fabian Padur), Stift und Papier

So geht’s

Drucke diesen Zettel (Zettel hier downloaden) aus und nehme ihn mit deiner Bibel mit auf einen Spaziergang. Am besten wählst du eine dir bekannte Strecke und überlegst vorher 5 Punkte an denen du stehenbleiben und einige Bibelverse aus der Passionsgeschichte nach Markus lesen kannst. Zu manchen Stationen gibt es ein Lied aus dem Gesangbuch, das du singen oder auch lesen kannst. Die Lieder in der Spotify Playlist sind keiner Station zugeordnet. Denke über die gelesenen Texte nach, während du weiter gehst. Mache dir Notizen oder nutze die Zeit zum individuellen Gebet. Nach Station 3 wartet eine Aufgabe auf dich, die dir helfen soll, das Geschehen am Kreuz zu verbildichen. Wir wünschen dir eine besinnliche Zeit, in der du wieder neu merken kannst, das das Geschehen am Kreuz mit deinem Leben zu tun hat.

Station 1: Markus 14,32-42

Station 2: Markus 14,43-52

Station 3: Markus 14,53-65

Station 4: Markus 15,1-20
Lied: Oh Haupt voll Blut und Wunden; Nummer 98 Verse 1-5,8+9
Aufgabe: Suche auf dem Weg zur nächsten Station zwei Äste, die du dort als symbolisches Kreuz auf den Boden legen kannst (wenn du keine findest, dann nimm etwas anderes).

Station 5: Markus 15,21-40
Lied: Für mich gingst du nach Golgatha; Nummer 88 Verse 1-3

Vorstellung von Fabian Padur

Fabian Padur
Seit dem 23.11.2019 26 Jahre alt
Geboren in Plettenberg
Verheiratet mit Kim
Wir wohnen in Neviges
Bisher war ich Schüler und Student. Diese Stelle hier als Jugendreferent ist meine erste Station.
Ich spiele Handball und erkunde gerne gemeinsam mit meiner Frau die Umgebung.

Danke für den kurzen Steckbrief zu deiner Person, Fabian. Wir begrüßen dich herzlich als neuen Jugendreferenten in unserer Gemeinde, und deine Frau Kim natürlich auch!

Wie kam es dazu, dass du die Entscheidung getroffen hast, Theologie zu studieren? Und warum in der Studien- gemeinschaft Tabor?
Ich glaube, dass Gott mich dazu berufen hat. Im Gespräch mit Gott hatte ich den Eindruck, dass er mir gesagt hat, dass ich nach Marburg gehen soll. Erst mit der Zeit habe ich gemerkt, dass die Berufswahl, die mit dieser Entscheidung einherging, auch zu meinen Gaben passt.

Bist du familiär „vorbelastet“?
Aus meiner Familie ist sonst niemand hauptberuflich in der Gemeinde tätig, mit Ausnahme meines Bruders. Meine Eltern sind jedoch ehrenamtlich in ihrer Gemeinde engagiert

Im letzten Informationsblatt aus Marburg fiel mir ein junger Mann mit ebenfalls dem Nachnamen Padur auf. Fällt dir dazu etwas ein?
Der angesprochene Bruder, Felix Padur, hat fünf Jahre vor mir den gleichen Beruf ergriffen und arbeitet nun in Tabor.

Die ersten drei Monate Bleibergquelle liegen nun schon hinter dir. Was fällt dir als erstes ein, wenn ich nach deinen bisherigen Erfahrungen in der „Firma“ frage?
Die Kinder-Bibel-Erlebnis-Tage. Die waren, wie die Gemeinde, geprägt von Leben, Arbeit und Jesus. Lebendig wurden sie durch die begeisternden Kinder und die begeisterten Mitarbeiter. Arbeit bringt eine Woche voller Leben natürlich auch mit sich. Alles will geplant, vorbereitet und durchgeführt werden. Ich bin mir allerdings sicher, dass unsere Arbeit sich gelohnt hat, weil Jesus im Leben der Kinder wirksam wurde. Die KiBiEr Woche war zweifelsohne meine bisher schönste Woche in Velbert.

Möchtest du in den nächsten zwei Jahren, die zur Anerkennung deines Berufs als Pastor dienen, auf ein Ziel mit den Jugendlichen hinarbeiten? Hast du eine Vision? Oder liegt dir eher das Pragmatische, der Weg ist das Ziel, mit offenem Ausgang?
Frei nach Kol. 1,28 möchte auch ich dafür sorgen, dass die Kinder, Teens und jungen Erwachsenen „als geistlich (und emotional) mündige Menschen vor Gott treten können.“ NGÜ (Neue Genfer Übersetzung)

Was bedeutet dir Weihnachten?
Weihnachten stellt für mich eine Herausforderung dar. Es fällt mir nicht so leicht mich jedes Jahr neu auf das Ankommen Jesu in dieser Welt einzulassen. Manchmal gelingt mir das nicht so gut. Darüber hinaus verbinde ich Weihnachten automatisch mit meiner Familie. Mir fallen viele schöne Erinnerungen im Kreise der Familie ein. Geschenke, gute Essen und die alljährlichen Weihnachtsspaziergänge

Was sollte man dir nicht zumuten? Womit kann man dir stattdessen immer wieder mal eine Freude machen?
Ich freue mich sehr darüber, wenn Menschen im Umgang mit mir geduldig daran denken, dass ich mich momentan noch in den ersten Wochen meines Arbeitslebens befinde. Ich übe mich darin, die Belastungen der hauptamtlichen Gemeindearbeit zu schultern und jeder verständnisvolle Kontakt ist mir darin eine große Hilfe.

Wir bedanken uns herzlich für das Interview und wünschen euch Gottes Segen.
Elke Deppner

Hoffnung in Familienkonflikten – Bibeltage in der Gemeinde Bleibergquelle

Vom 10.-13. November 2019 finden die Bibeltage in der Gemeinde Bleibergquelle statt. Als Referent wird uns Gerson Wehrheim durch das Thema „Hoffnungen in Familienkonflikten“ führen. Die Bibeltage starten am Sonntag, dem 10. November um 10 Uhr mit dem Gottesdienst zum Thema „Jede Familie hat eine Geschichte“.

Jede Familie hat eine Geschichte, die ihre Wirkung oftmals von Generation zu Generation entfaltet. Sie kann Ressource, Quelle von Glück und Erfolg sein. Sie kann aber auch eine Tragödie sein, die von Generation zu Generation neu aufgeführt wird. Anhand der Familiengeschichte des Jakob wollen wir Familiendynamiken sichtbar machen und nach Hilfen für die eigene Familie fragen.

Termine und Themen

  • Sonntag 10. November 2019 – 10 Uhr
    Jede Familie hat eine Geschichte (1. Mose 27; Gottesdienst mit Predigt, inkl. Einführung ins Thema)
  • Sonntag 10. November 2019 – 20 Uhr
    Was soll dein Lohn sein? (1. Mose 29; Bibelarbeit)
  • Montag, 11. November 2019 – 15 und 20 Uhr
    Bevor du zerbrichst (1. Mose 32; Bibelarbeit)
  • Dienstag, 12. November 2019 – 15 und 20 Uhr
    Lieblingskinder (1. Mose 37; Bibelarbeit)
  • Mittwoch, 13. November 2019 – 15 und 20 Uhr
    Die Kunst des Vergebens (1. Mose 45; Bibelarbeit inkl. Rückblick)

Der Referent

Gerson Wehrheim ist 49, verheiratet mit Beate und Vater von Johannes und Joshua. Studium in Tabor. Pastor in Stuttgart, Westhofen und Lachen. Leiter eines Gemeinschaftsverbandes. Hobbyangler, Tomatenzüchter und Leser unzähliger amerikanischer Predigten.

Adonia-Musical ISAAK

Frauen-Sachen im Folkwang Museum

Im Juni waren wir mit den Frauen- Sachen im Folkwang Museum. Eine kurzweilige und sehr interessante Führung zu Werken mit christlichen Motiven über verschieden Stilrichtungen und Epochen hinweg , haben wir mit einem leckeren Eis hinterher gefeiert. Im Juli wurde es dann wieder sportlicher. Tretboot fahren auf der Ruhr hat uns in Schwung gebracht. Ja, ich gebe es zu, auch das haben wir mit einem Eis gefeiert. 

Frauen unter sich

Gerne möchte ich Euch an dieser Stelle von den „Frauen-Sachen“ berichten. Esther und Doro haben es ermöglicht, dass wunderschöne „Türstopper- Vögel“ gefilzt werden konnten.
Mit Birgit und Sr. Birgit sind wir um die Bernsmühle gewandert und haben die Natur und unser Miteinander sehr genossen.

Das ist überhaupt die dahinterliegende Idee der „Frauen-Sachen“. Wir wollen uns über die gemeinsamen Aktivitäten besser kennenlernen, unsere Fragen und Problem besprechen, unser Leben und unseren Glauben teilen und zusammen lachen. Wir wollen uns unterstützen und uns im Glauben voranbringen.

Dazu passte in diesem Jahr auch der „Frauentag“ mit dem Thema „kreuz und quer – leben, wie es zu mir passt“. Am Beispiel von Debora konnten wir sehen, wie Gott aus der eigenen Prägung, der Familiengeschichte, den gesellschaftlichen Gegebenheiten, der Gottesbeziehung ein Leben und eine Berufung zusammenstellt, die passgenau ist und zu einem erfüllten Leben führt. Der Workshop von Frau Koch gab konkrete Hilfestellung, dies im eigenen Leben zu entdecken.
Kreative, bewegungsintensive, musikalische und geistliche Angebote ergänzten die Vorträge

Ihr seht, mit uns kann man viel erleben!
Geht doch einfach mal mit!
Vielleicht habt Ihr Lust auf einen Museumsbesuch, Tretbootfahren oder auf ein gemeinsames Essen.

Wir freuen uns auf dich!!

Jutta Szymanski